
12. – 14. Mai 2006
Quedlinburg
- Gernrode
- Wernigerode
- Halberstadt
Unterharz
- Bodetal - Rosstrappe
Ein Familienwochenende ist der Anlass, erstmalig den Harz zu
erkunden. Nachdem wir die Autobahn verlassen haben, folgen wir teilweise der Deutschen Alleenstraße, die quer durch den Harz verläuft.
Unser Ziel ist das schöne Städtchen Quedlinburg im Harzvorland. Hier beziehen wir nach ca. 2 ½ stündiger Fahrt von Berlin aus im Romantik Hotel am Brühl unser Quartier. Das Hotel liegt direkt am Stadtring am Rande der historischen Altstadt, ist jedoch dennoch ruhig gelegen. Sehr einladend ist der romantische Innenhof, für uns aufgrund des regnerischen Wetters jedoch leider nicht nutzbar. Dafür gibt es eine sehr gemütliche Weinstube (im ehemaligen Kuhstall) mit ausgezeichneter Küche (14 Gault Mill au-Punkte).
Samstag 13.05.2006 Quedlinburg - Gernrode
Auf dem Sandsteinfelsen des Schlossbergs in Quedlinburg trohnt die alte
Stiftsburg, die vom ersten deutschen König Heinrich I. (936 gestorben) errichtet
wurde.Dominiert wird die Burganlage von der später errichteten Stiftskirche St. Servatius (12. Jh.)**.
Der ursprünglich rein
romanische dreischiffige Bau - sie zählt zu den bedeutendsten hochromanischen Bauten - erhielt bei späteren Umbauarbeiten (z.B. des Chors)
gotische Elemente. Von der farbigen Ausgestaltung des Innenraums ist kaum noch
etwas vorhanden. Leider ist die Krypta** wegen
Restaurierungsarbeiten zur Zeit nicht zugänglich. Neben Gewölbemalereien ist
hier die Grablegung des ersten deutschen Königspaares Heinrichs I. und Mathilde
zu besichtigen.
Bemerkenswert ist der Domschatz, der
erst vor einigen Jahren wieder komplettiert werden konnte. Während der
amerikanischen Besetzung im Jahre 1945 wurden von einem amerikanischen Soldaten
14 Teile entwendet und per Feldpost nach Texas gesandt. Als dessen Erben vor
einigen Jahren den Verkauf anstrebten, konnte der Kunstraub nach 40 Jahren
aufgeklärt werden. Es bedurfte jedoch eines langen und 6 Mio. Euro teuren
Rechtsstreits, um das Diebesgut zurück zu erhalten. Zwei Stücke fehlen leider
immer noch.
Den größten Mißbrauch erlebte die Stiftsk irche 1936, genau
1000 Jahre nach dem Tod Heinrich I. Unter der Führung von Himmler nahm die SS
ihren Einzug und entweihte den Kirchenbau. Heinrich der I. wurde zum Ahnherrn
der Nazis ernannt und durch die SS erneut beigesetzt. Die durch die SS
durchgeführten Umbauarbeiten wurden bei späteren Renovierungsarbeiten wieder
rückgängig gemacht.
Die beiden Weltkriege überstand Quedlinburg ohne großen materiellen Schaden, wurde jedoch ab 1945 von der Roten Armee besetzt.
Es soll nicht unerwähnt bleiben, dass der bedeutende deutsche Dichter Friedrich Gottlieb Klopstock (1724) in Quedlinburg zur Welt kam. Ihm zu Ehren wurde sein Geburtshaus, das sich auf dem Schlossberg befindet, bereits 1899 zum Museum umgebaut. Zeit zur Besichtigung hatten wir leider nicht.
Ganz in der Nähe befindet sich die Lyonel-Feininger-Galerie.
Von 1919 bis 1933 wirkte der amerikanische Künstler als Lehrer am Bauhaus in
Weimar und Dessau. Als seine Bilder von den Nationalsozialisten zur entarteten
Kunst deklariert wurden, kehrte er 1937 in die USA zurück. Einem seiner Schüler
gelang es, 50 Ölbilder und viele Grafiken vor der Vernichtung zu retten, indem
er sie in seiner Quedlinburger Wohnung versteckte. Erst als die Feiningers Erben
die Herausgabe der Bilder verlangte, wurde dies offiziell publik. Es wurde ein
Vergleich geschlossen. Zwar gingen viele Ölbilder zur Versteigerung in die USA,
die Grafiken durfte der „Retter“ jedoch behalten und die Stadt errichtete die
Lyonel-Feininger-Galerie. Auch diese Galerie wartet beim nächsten Besuch noch
auf unsere Besichtigung. 
Am Fuße des Schlossbergs
schlängeln sich die von hübschen Fachwerkhäusern gesäumten
Gassen. Über 1.300 Fachwerkbauten aus sechs Jahrhunderten sind noch gut
erhalten, wovon 770 unter Denkmalschutz stehen. 1994 wurde Quedlinburg als
einmaliges städtbauliches Denkmal in die Liste des UNESCO
Weltkulturerbes aufgenommen.

Der Markt* wird von schön restaurierten Fachwerkhäusern aus dem 17. und 18. Jh. eingerahmt. Im ehemaligen Lohgerberhaus befindet sich heute das Romantikhotel Am Markt. Eines der schönsten Patrizierhäuser am Markt bef indet sich an der Einmündung zur Breiten Straße, das spätbarocke „Haus Grünhagen“ aus dem Jahre 1701.
Der Marktplatz wird vom zweigeschossiges
Renaissance-Rathaus dominiert. Sehr schön ist das
giebelgekrönte Renaissanceportal von 1616. Die 2,75 m hohe Rolandsstatue (15.
Jh), die links vor dem Rathaus steht, ist das Wahrzeichen für
Marktgerechtigkeit.
Über die Breite Straße (oder die Marktstraße) gelangt man zum Marktkirchhof,
der ebenfalls von Fachwerkhäusern eingerahmt wird. Hier befindet sich
die Marktkirche St. Benedikti, eine spätgotische
Hallenkirche. Im Innern fällt der barock-klassizistische Hochaltar (1700) auf.
Die reliefgeschmückte Kanzel entstammt der Spätrenaissance, sie ziert seit 1595
die Kirche. Im Langhaus an der Ostwand des südlichen Seitenschiffes befindet
sich ein spätgotischer Flügelaltar.
Gegenüber des Nordeingangs weist das
barocke, im Jahr 2000 renovierte Goetzesche Mausoleum darauf
hin, dass sich um die Kirche herum einst ein Friedhof befand.
„Zwischen den Städten“ gehen wir weiter und erreichen über den Steinweg den
idyllisch gelegenen Neustädter Kirchhof, der von kleinen bunten Fachwerkhäusern
eingerahmt wird.
Hier befindet sich die gotische Hallenkirche St.
Nikolai als Pfarrkirche der um 1200 entstandenen
Ackerbürgersiedlung (Neustadt).
Die 72 m hohen Türme sind der Sage nach von dem
Goldschatz erbaut worden, den ein Schäfer in der Feldflur gefunden hatte.
Auffällig ist der völlig überladene barocke Hochaltar - kein künstlerisches
Glanzstück .
Zwischen Pölle und Stieg liegt die „Hölle“. Was es mit dieser Bezeichnung auf sich hat, konnten wir leider nicht herausfinden. Pölle und Stieg weisen darauf hin, dass es sich um ein Sumpfgebiet (Pfuhl – feuchte Senke) handelte, das nur über einen Stieg zu erreichen war. Das Haus Hölle 11 wurde bereits Anfang des 13. Jh. errichtet und ist das älteste Fachwerkhaus der Stadt.

Über die Steinbrücke erreichen wir das Ständerbau, das
zweitälteste Fachwerkhaus der Stadt, in dem sich das
Fachwerkmuseum befindet.
Die
Kirche St. Blasii ist wahrscheinlich die älteste der Stadt.
Seine heutige Form erhielt das achteckige Kirchenschiff zwar durch einen
vollständigen Neubau um 1715, der romanische Turm lässt aber Schlüsse zu, nach
denen die Kirche schon lange vor ihrer ersten urkundlichen Erwähnung im Jahr
1231 bestand.
Im Inneren ist die barocke Saalkirche nach dem letzten Umbau mit
vergleichsweise schlichter Ausstattung versehen worden. So erstrahlt lediglich
der barocke Kanzelaltar in rötlich-weiß-goldenem Farbenspiel. Heute wird die
Kirche nicht mehr als Gotteshaus genutzt, sondern als Konzert- und
Veranstaltungsraum genutzt.![]()
Gernrode
Damit beenden wir unseren
Quedlinburg-Rundgang. Nach einer kurzen Siesta im Hotel machen wir uns auf zum 7
km entfernt liegenden
Gernrode um
dort die Stiftskirche St. Cyriakus* zu besichtigen.
Die über 1000 Jahre alte Kirche St. Cyriakus ist eine der ältesten Kirchen
Nordeuropas. Das Kloster wurde im 10. Jahrhundert gebaut und gilt als eines der
wichtigsten Denkmäler deutscher Romanik. Es ist das einzige nahezu unverändert
gebliebene Bauwerk aus ottonischer Zeit. Sie birgt die älteste Krypta
dieser Zeit und wie durch ein Wunder hat im südlichen Seitenschiff ein
einzigartiger Raum aus Stuck die Zeiten überdauert, die ältes te Nachbildung des
Grabes Christi in Deutschland.
Von Außen wirkt die Kirche mit ihren Doppeltürmen gewaltig. Im Innern der dreischiffigen Basilika fällt zunächst der Blick auf die farbenfrohe Holzkassettendecke. Doppelarkaden trennen das Mittelschiff des Langhauses von den beiden Seitenschiffen, wobei die Bögen abwechselnd von Pfeilern und Säulen getragen werden (rheinischer Stützenwechsel). Aus dem ansonsten schlicht weißen Innenraum sticht die farbenfrohe Ausmalung des Chors heraus. Die Ostkrypta ist der älteste Teil der Kirche, sie ist eine der ersten Hallenkrypten in Deutschland. Vier gedrungene Pfeiler tragen das Tonnengewölbe.
Im südlichen Seitenschiff der Stiftskirche befindet sich ein
reliefgeschmücktes
Heiliges
Grab. Sehr schön ist auch der doppelstöckige Kreuzgang. Der kleine Abstecher
nach Gernrode zur Stiftskirche lohnt sich
Bei einem kurzen Rundgang durch Gernrode kommen wir zunächst am Rathaus vorbei. Kurz darauf erreichen wir eine auf den ersten Blick sehr skuril aussehende Hausfront, die sich auf den zweiten Blick als Riesenwetterhaus entpuppt. Die Harzer Uhrenfabrik hat mit diesem 14,5 m hohen Wetterhaus ihren Nordgiebel geschmückt und 1998 den Eintrag ins Guinnessbuch der Rekorde der geschafft. Ein anderer Giebel wird von einer Riesenkuckucksuhr geschmückt, die bereits 1997 eingetragen wurde.
Zurück im Hotel lassen wir uns in der Weinstube kulinarisch verwöhnen. ![]()
Sonntag, 14.05.2006 Bodetal – Rosstrappe – Wernigerode - Halberstadt
Um zumindest auch einen kleinen Eindruck von Deutschlands
nördlichstem Mittelgebirge mitzunehmen, fahren wir heute in den Unterharz. Unser
Ziel ist die Rosstrappe** bei Thale.
Vom Parkplatz
ist es nur ein 10minütiger (für Kinderwagen ungegeigneter ) Weg zum
Aussichtspunkt. Hier bietet sich ein schöner Blick auf die Rosstrappe, ein 403 m
hoher markanter Felsvorsprung aus Granit, der sich über das
Bodetal** erhebt. Im Tal windet sich die Bode durch die
gebirgige, grüne Landschaft.

Unterwegs kommen wir unweigerlich an dem sagenumwobenen Hufabdruck vorbei. Ein Heimatfreund erläutert uns, was es damit auf sich hat. Der Sage nach verfolgte einst der Riese Bodo die schöne Königstochter Brunhilde, die er gegen ihren Willen heiraten wollte. Brunhilde entfloh auf einem weißen Ross, jedoch tat sich plötzlich vor ihr ein tiefer Abgrund auf. Brunhilde setzte mit einem kühnen Sprung zum jenseitigen Felsen über, der Verfolger stürzte jedoch in die Tiefe. Der Eindruck vom Huf des Pferdes ist noch heute zu sehen. Der Riese Bodo gab dem Flüsschen den Namen Bode.
Trotz des schlechten Wetters gefällt uns der erste Eindruck vom Harz sehr
gut. Eine traumhafte Gegend, die zum Wandern oder zu Nordic Walking-Touren (es
gibt ausgeschilderte Strecken) einlädt. Wir planen hierfür noch einmal hierher
zu kommen. Außerdem müssen wir unbedingt das Wahrzeichen des Harz, den 1.142
Metern hohen Brocken, erkunden. ![]()
Wernigerode*
Unser
nächstes Ziel ist die Fachwerkstadt Wernigerode*. Schon bei der Anfahrt sieht
man das hoch über der Stadt gelegene Schloss.

Die Breite Straße wird von vielen gut erhaltenen
Fachwerkhäusern aus dem 16., 17. und 18. Jh. gesäumt .
Besonders fällt uns
das Krummelsches
Haus (Nr. 72) auf. Die Front des Hauses ist lückenlos mit einer
geschnitzten Holzfassade bedeckt, das Fachwerk bleibt dahinter verborgen. Zu den
zahlreichen Reliefs gehören u. a. "Africa" - eine Frau auf dem Nilpferd, "Der
Menschen Sterblichkeit" - ein Knabe mit Sanduhr und Totenschädel, "Amerika" -
eine nackte Frau auf einem Krokodil. Schön ist auch das Cafe
Wien.
Als nächstes gelangen wir auf den
Marktplatz, der vom Rathaus dominiert wird. Dieses gilt zurecht als einer der schönsten Fachwerkbauten Deutschlands. Das
ursprünglich als Spiel- und Gerichtshaus errichtete Gebäude wird von 33 bunt
bemalten geschnitzten Figuren geziert. Die Holzfiguren stellen vorwiegend
Heilige, Handwerker und Narren dar. Das Portal wird von zwei Erkern mit spitz
zulaufenden Türmen geschmückt.

Vor dem Rathaus steht der verspielte Wohltäterbrunnen aus
Eisenguss. Der Brunnen soll an Menschen erinnern, die sich um das Wohl der Stadt
verdient gemacht haben. Wappenschilder am oberen Beckenrand verweisen auf Namen
von Angehörigen des Grafengeschlechts und Adligen der Stadt, während am
mittleren Beckenrand Namen von Bürgern und Bürgerinnen aufgeführt
sind.
Rechts am Rathaus vorbei gehend erreichen wir wenig später
den Oberkirchhof, der ebenfalls von schönen Fachwerkhäusern umgeben ist. Hier
befindet sich ein schmaler Durchgang zwischen zwei Fachwerkbauten: die
Rosen-Rosmarin-Gasse, die auch Demutsgasse
genannt wird.
Als nächstes erreichen wir das Schiefe Haus (Klintgasse Nr. 5). Diese Walkmühle wurde speziell für die Tuchmachergilde errichtet. Die Fluten des damals hier entlang führenden offenen Mühlgrabens umspülten die Grundmauern des Hauses, so dass sich dessen Ostfassade so lange absenkte, bis sie auf festes Felsgestein stieß. Vom Mühlengraben, der einst für die Wasserversorgung der Mühlen und der Stadt unentbehrlich war, ist heute nichts mehr zu sehen.

Nicht weniger kurios erscheint das Kleinste Haus in
der Kochstraße – heute ein Museum. Mitte des 18. Jahrhunderts im barocken
Fachwerk gebaut, misst es bis zur Dachtraufe 4,20 m, ist 2,95 m breit und hat
eine 1,70 m hohe Tür. Der einzige Raum des Hauses besitzt 10qm "Wohnfläche". In
den 20er Jahren des 20. Jh. bewohnte es ein Oberschaffner mit Frau und sieben
Kindern. ![]()
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Der Empfehlung unseres Grünen Reiseführers folgend, legen wir auf demRückweg
einen Zwischenstopp in Halberstadt ein. Die Stadt liegt ebenfalls direkt an der Deutschen Alleenstraße.
Die im Krieg stark zerstörte Altstadt wurde wiederaufgebaut. Bei der Anfahrt
fallen uns die vielen Türme aus, die aus der
Stadtsilhouette ragen. Hauptziel
unseres Besuchs ist der Dom St. Stephanus**.

Er gilt als einer der schönsten gotischen Kirchen in Deutschland und erinnert an eine französische Kathedrale. Beeindruckend ist die spätgotische Lettnerhalle* (um 1510) mit Triumphkreuz. Der Domschatz ist leider nur mit einer Führung zu besichtigen, für die wir heute schon zu spät dran sind.
Über den Domplatz schlendern wir zur Liebfrauenkirche. Diese hochromanische Kirche (Anf. 11. Jh.) wird von vier Türmen geschmückt.
Beim Betreten überrascht uns die Schlichtheit des Innenraums, der einen krassen Gegensatz zum gotisch verspielten Innenraum des Doms darstellt. Die Schätze dieser Kirche offenbaren sich erst beim Betreten des Hohen Chores. Unerwartet erleben wir eine hochinteressante Führung durch einen Kunsthistoriker. Diverse Umbaumaßnahmen haben der einst mit bunten Fresken bemalten Kirche ihr heutiges schlichtes Aussehen verliehen. Bei genauem Hinsehen sind noch wie Monde aussehende Stuckelemente, die ehemals Heiligenscheine darstellten, an der weiß getünchten Decke zu erkennen.

In der Barbarenkapelle, in der sich ebenfalls ein schöner Flügelaltar befindet, konnten noch einige der ursprünglichen Gewölbemalereien restauriert werden.
Die geschmückten Chorschranken lassen noch erahnen, wie bunt die Kirche ursprünglich war. Maria in Mitte der Südschranke bzw. Christus in Mitte der Nordschranke werden von jeweils sechs Aposteln flankiert. Auf die gelungene plastische Gestaltung und die fließende und schwingende Stofffalten werden wir besonders hingewiesen.
Etwas Besonders ist das Triumphkreuz, das an Ketten vor dem Hohen Chor schwebt. Dahinter befand sich ursprünglich ein Lettner, von dem nur noch Reste zu erkennen sind. Die holzgeschnitzte Pieta im nördlichen Nebenchor gehört ebenfalls zu den bedeutendsten Kunstwerken der Kirche. Sehr schön ist ebenfalls der Sakristeischrank (Ende 13. Jh.) mit geschnitzten Weinranken.
Erwähnenswert ist noch die Orgel deren Pfeifenanzahl (1.142) der Höhe des Brockens entsprechen. Von der Liebfrauenkirche, die uns auch durch die interessante Führung nahe gebracht wurde, sind wir sehr begeistert.
Ansonsten wirkt die Stadt auf uns wie ausgestorben. Wir beenden unseren
Halberstadt-Aufenthalt und fahren zurück nach Berlin.
Letzte Aktualisierung: Juni 2006 - © Anke
Schlingemann und Detlef Hälker
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gibt es auf unserer Homepage (www.schlingels.de).