Kroatien-Rundreise
Istrien - Dalmatien
Reiseziele | ||
| Istrien | Adria: Limski Kanal - Poreč - Pula - Rovinj Nordwesten: Motovun – Visinada | |
| Norddalmatien | Biograd da moru - Kornati Nationalpark - Krka-Wasserfälle Nationalpark - Nationalpark Plitvicer Seen - Šibenik - Zadar | |
| Mitteldalmatien | Split - Trogir Insel Brač: Bol - Pučišća - Škrip - Vidova gora | |
| Süddalmatien | Dubrovnik - Halbinsel Pelješac - Korčula | |
Die UNESCO-Welterbestätten in Kroatien
- Altstadt von Dubrovnik (K/1979; 1994 erweitert)
- Altstadt und Palast Kaiser Diokletians in Split (K/1979)
- Nationalpark Plitvicer Seen (N/1979; 2000 erweitert)
- Euphrasius-Basilika und historischer Stadtkern von Porec (K/1997)
- Historische Stadt Trogir (K/1997)
- Kathedrale des Heiligen Jakob in Sibenik (K/2000)
- Ebene von Stari Grad (K/2008)
Allgemeines - Land und Leute
In der seit 1991 unabhängigen Republik Kroatien (Republika Hrvatska) leben 4.436.400 Menschen, davon fast 90 % Kroaten auf einer Fläche von knapp 57.000 qkm. Während der Zeit der von 1102-1991 dauernden Fremdherrschaft hat man an sowohl an der eigenen Sprache, als auch an der Religion festgehalten. Die meisten (87,8 %) sind Katholiken.
Im Nordwesten der Balkanhalbinsel gelegen grenzt Kroatien an Slowenien, Ungarn, Serbien, Montenegro und Bosnien-Herzegowina. In den 1990er Jahren war das Land noch mit Jugoslawien-Serbien und Bosnien-Herzegowina in einen blutigen Krieg verstrickt und konnte erst nach 1998 mit dem Wiederaufbau des Landes und einem Staatswesen beginnen. Seit 2005 laufen die Beitrittsverhandlungen zur EU und 2009 wurde das Land NATO-Mitglied.
Wirtschaftlich hat das Land noch einen großen Nachholbedarf. Die Arbeitslosigkeit liegt bei etwa 13 Prozent und die Preise entsprechen mitteleuropäischem Niveau. Ein Umweltbewusstsein kann man leider nicht feststellen. Die hier fahrenden Autos würden kaum in Deutschland den TÜV bestehen, Abwässer werden ohne Skrupel direkt ins Meer gelassen und kontrollierten Fischfangs scheint noch ein Fremdwort.
Wer nicht jeden Tag Fisch oder Meeresfrüchte essen möchte wird der angebotenen Küche schnell überdrüssig. Zwar hat die italienische Küche im Land ihre Spuren hinterlassen, doch an das kulinarische Niveau und die Vielfältigkeit kann sie lange nicht heranreichen. In den Konobas, wie in Kroatien die Gasthäuser heißen, scheint man sich auf ein einheitliches Speisenangebot geeinigt zu haben.
Anmerkung: viele der Fakten stammen aus dem Dumont Reise-Handbuch Kroatien, 1. Auflage 2011 ![]()
>> zum Istrien-Reisebericht
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