Languedoc-Roussilon

Provence

Link Castillon-du-Gard*
Link Carcassonne***
Link Chaos de Montpellier le Vieux
Link Cirque des Navacelles***
Link Cote Vermeille**
Link Gorges du Tarn***
Link Grotte Aven Armand***
Link Grotte des Demoiselles***
Link Parc National de Cévennes**
Link Nimes***
Link Peyrepertuse***
Link Pic du Canigou***
Link Pont du Gard***
Link Uzès**
Link Vallee de l'Herault*

 

Castillon-du-Gard*

Es lohnt sich durch das Tal des Gardon nach Castillon-du-Gard* zu fahren. Über die neunbogige Brücke Pont St-Nicolas überquert man den Gardon und hat anschließend einen schönen Ausblick auf die Pont du Gard. Castillon-du-Gard* ist ein kleines Dorf. Aufgrund der erhöhten Lage hat man einen schönen Blick auf den in der Ferne liegenden Pont du Gard. zurueck

 

Trennlinie

Nimes***

Department Gard
(Mai 2007)

Amphitheater - NimesDas Highlight der 130.000 Einwohner zählenden Stadt Nimes ist das gut erhaltene Amphitheater*** mit seinen 60 rundum führenden Arkadenbogen. Das Amphitheater wurde im 1 J. v. Chr errichtet. Mit einer Größe von 133 x 101 m und einer Höhe von 21 Metern bot es 21.000 Zuschauern Platz. 124 Ausgänge sorgten dafür, dass das Theater innerhalb weniger Minuten geleert werden konnte. Im Mittelalter wurde es als Ritterburg genutzt, später war es ein Wohnviertel mit eigener Kapelle für 2.000 Menschen.

 

Wo früher Gladiatorenkämpfe und Hinrichtungen stattfanden, kann man heute Stierkämpfe, Opern, Konzerte oder auch Tennismatches des Davis-Cups anschauen. Für schlechtes Wetter wurde 1989 ein aufblasbares, 4.800 qm großes Zeltdach konstruiert. Auf dem Vorplatz gibt es eine sehr schöne Figur eines Toreros.

Dem Amphitheater gegenüber steht der bombastische Palais de Justice. Geht man am langen Gebäudeflügel vorbei zum Boulevard de la Libèration erblickt man auf dem gegenüberliegenden Platz den großen Pradier-Brunnen.

An der Kathedrale Notre Dame et St-Castor ist das Relief-Fries* an der Fassade erwähnenswert, das Szenen der Genesis darstellt.

Sehenswert ist ferner das römische Maison Carrée***, ein sehr gut erhaltener römischer Podiumstempel, mit seinen hohen Säulen bzw. Säulenverblendungen.

Maison Carrée
Römisches Maison Carrée

Einen bewussten Kontrast hierzu wollte der Stardesigner Norman Foster setzen, als er das gegenüberliegende gläserne Carré d-Art entwarf, in dem sich das Museum für zeitgenössische Kunst befindet.

Es lohnt sich, einen Blick in die von Außen klotzig wirkende Markthalle (Halles) zu werfen und die Auslagen der bunten Stände zu begutachten.

Ansonsten ist es einfach schön, durch die verwinkelten Gassen und über die einladenen Plätze zu spazieren und in einem Bistro am Place dur Marché oder Place de l'Horloge, der von einem schönen Uhrenturm überragt wird, das bunte Treiben zu beobachten.

Etwas abseits der Altstadt liegt der Jardin de la Fontaine**. Highlight der barocken Gartenanlage aus dem 18. Jh. ist der Tempel der Diane. Ganz in der Nähe auf dem Mont Cavalier sieht man den Tour Magne aus dem 15. Jahrhundert herausragen. Von der Turmspitze soll man einen tollen Blick auf Nimes haben.

Wappen - Krokodil mit PalmeWappen der Stadt ist ein an eine Palme gekettetes Krokodil. Dieses Symbol erinnert an das von den Römern eroberte Ägypten. Ein römischer Imperator siedelte Veteranen aus den ägyptischen Kriegen an. In der Fußgängerzone findet man an vielen Stellen das von Philippe Starck entworfene Wappen im Pflaster und auf dem Place du Marché gibt es einen schönen Krokodilbrunnen zu sehen.

Im 18. Jahrhundert erlang der Stadt durch Seiden- und Baumwollproduktion Wohlstand. In Nîmes wurde ein robuster Blauer Baumwollstoff erfunden, der unter dem Namen Denim (de Nîmes) bekannt ist.

Als wir die Stadt kurz vor dem Pfingstwochenende besichtigen, finden gerade die Vorbereitungen für die Feria de Pentecôte – ein Volksfest mit spanischem Flair - statt. Überall wurden Tisch- und Bankreichen aufgestellt und die Restaurants bieten Sangria und Paella aus großen Pfannen an. zurueck

 

Trennlinie

Pont du Gard***

Department Gard
(Mai 2000)

Mit dem vermutlich im 19. Jahrhundert v. Chr. entstandenen Aquädukt haben römische Ingenieure eine Meisterleistung geschaffen. Die über den Gardon führende Pont du Gard war Bestandteil einer 50 km langen Wasserleitung zwischen Uzès und Nimes. Das Gefälle des Aquädukts betrug auf der Gesamtstrecke nur unvorstellbare 17 m (34 cm pro km).

Pont du Gard
Pont du Gard

Die imposante Pont du Gard ist 49 m hoch. Drei übereinander gesetzte Bogengeschosse verjüngen sich zur Spitze hin. Im Obergeschoss, dass auf 35 Bogen ruht, befand sich die mit Steinplatten vor Verdunstung und Verschmutzung geschützte Wasserleitung. Detlef konnte 1994 noch das 273 m lange und nur 3 m breite Obergeschoss besteigen, heute ist nur noch das zweite Geschoss begehbar.

Einen schönen Blick auf die Brücke hat man von dem kleinen Ort Castillon-du-Gard* aus. zurueck

Trennlinie

Uzès**

Department Gard - 8.000 Einwohner
(Mai 2008)

Wahrzeichen der kleinen mittelalterlich geprägten Stadt ist der Tour Fenestrelle** aus dem 12. Jahrhundert. Das Besondere sind die vielen unterschiedlichen Bogenöffnungen, die den Turm schmücken.

Tour Fenestrelle - Uzes
Tour Fenestrelle und Kathedrale St-Théodorit

Die nebenstehende Kathedrale St-Théodorit ist ein Nachfolgebau. Sehenswert ist die im Louis-quatorze-Stil geschmückte Orgel* mit ihren bemalten Flügeln.

Im ehemaligen Herzogpalast Duché* befindet sich heute das Stadtmuseum. Der festungsähnlich wirkende Bau ist leider bei unserem Besuch nicht geöffnet. So können wir nicht den Rundblick von der Dachterrasse des Tour Bermonde genießen.

Altstadt von Uzes
Altstadt von Uzes

Sehr gut gefällt uns die malerische Altstadt, die sich in engen, verwinkelten Gassen um den von Lauben gerahmten Place aux Herbes* schlängelt. Samstags findet auf den Platz und den umliegenden Gassen ein großer Markt statt, der sich heute nur auf den Platanen geschmückten Platz befindet. zurueck

Trennlinie

Link zum Reisebericht unserer Frankreich-Rundreise

Letzte Aktualisierung: November 2009 - © Anke Schlingemann und Detlef Hälker

Besucher: Besucherzähler gratis